Abbildung 1Aus „Was ist Inkrementalität?“
Die kausale Messhierarchie der Inkrementalität
Vergleich von Messmethoden entlang kausaler Validität, Anfälligkeit für Selektionsfehler und praktischer Umsetzung.
Abbildung 1Die kausale Messhierarchie der Inkrementalität
| Hierarchiestufe | Methodischer Ansatz | Wirkungsmechanismus | Kausale Validität | Risiko für Selektionsverzerrung |
|---|---|---|---|---|
| Stufe 1 (Goldstandard) | Randomisierte RCTs / Ghost Ads | Randomisierte Holdouts mit synthetischen Tags | Hoch | Null (statistisch eliminiert) |
| Stufe 2 (Regionale Tests) | Regionale Geo-Experimente | Gematchte oder synthetische Kontrollregionen ohne Werbedruck | Hoch bis Moderat | Gering bis Moderat (Passung in der Vorperiode ist notwendig, nicht hinreichend) |
| Stufe 3 (Ökonometrie) | Kalibrierte Marketing-Mix-Modelle | Bayesianische MMMs mit experimentellen Priors | Moderat | Moderat (benötigt Test-Anker) |
| Stufe 4 (Statistik) | Propensity Score Matching | Statistische Kontrollgruppen auf Basis historischer Daten | Gering bis Moderat | Hoch (blendet verborgene Absichten aus) |
| Stufe 5 (Klick-Attribution) | Multi-Touch-Attribution (MTA) | Algorithmische Gewichtung beobachteter Klicks | Vernachlässigbar | Kritisch (vereinnahmt Stammkunden) |
| Stufe 6 (Fehlleitend) | Last-Touch / First-Touch | Schreibt 100 % des Erfolgs dem letzten Klick zu | Null | Vollständig (belohnt reine Mitnahmeeffekte) |
Bei breiten Tabellen horizontal wischen oder scrollen.
Quelle: Causal-Measurement-Framework des Autors, fundiert in experimentellen Feldstudien von Blake et al. (2015), Gordon et al. (2019), Lewis und Rao (2015), Johnson et al. (2017) sowie Lewis et al. (2011).

Quelle und Evidenz
Jede Zeile nennt eine Aussage zu dieser Abbildung, ihre Quelle und die Art ihrer Prüfung.
- B BNT15-C2 The strongest result is stated as an extreme case, not a rule: "as an extreme case, we show that brand keyword ads have no measurable short-term bene"fitsBlake, Nosko & Tadelis (2015), abstract
- B GORDON19-C7 The naive comparison, and the authors' own reading of it: exposed and unexposed conversion of 0.061% against 0.019%, "implying an ATT lift of 316%. This estimate represents the combined lift due to treatment and selection and is more than four times the lift due to treatment of 73%"Gordon et al. (2019), section 7.2
- A LR15-C1 "The median confidence interval on return on investment is over 100 percentage points wide", across 25 field experiments "most reaching millions of customers and collectively representing $2.8" million in spendLewis & Rao (2015)
- A LRR11-C3 What exposure actually signals is more of everything: "in given period of time, making it difficult to find a suitable" matched control, so the "match is fundamentally different from the exposed group" and the observational estimate is inflated rather than the advertising effectiveLewis, Rao & Reiley (2011)
Prüfgrade: A, gegen die gedruckte Seite der Primärquelle geprüft · B, Primärquelle, nur Textebene · C, belastbare Sekundärquelle · D, berichtet.
Aus dem Beitrag
Aus der Forschung
Was ist Inkrementalität?
Inkrementalität isoliert den realen kausalen Mehrertrag kommerzieller Maßnahmen gegenüber einer unbehandelten Kontrollgruppe.
Den Beitrag lesenDiese Abbildung gehört zu einem Essay: Die Zahlen stehen hier, das Argument dort.
Zitieren oder einbetten
Verwandte Abbildungen

Abbildung 1Grafik
Die triangulierte kommerzielle Messarchitektur
Was ist Marketing-Mix-Modellierung?

Abbildung 1Grafik
Spezifikationsblatt für kausale Aussagen
Ein Uplift braucht zuerst eine Spezifikation

Abbildung 1Grafik
Geschätzter Behandlungseffekt (ATT) auf Checkout-Konversionen in Studie 4, nach Verfahren
Die Inkrementalitäts-Illusion
Kontakt
Schicken Sie die Frage, an der Sie arbeiten.
Forschung, ein Gastvortrag oder eine Frage aus der Praxis.