Tabelle 1Aus „Was sind TAM, SAM und SOM?“
Warum scheitern Top-Down-Marktanalysen in der operativen Praxis?
Tabelle 1Warum scheitern Top-Down-Marktanalysen in der operativen Praxis?
| Dimension | Top-Down-Schätzung (Marktstudien) | Bottom-Up-Schätzung (Operative Einheiten) |
|---|---|---|
| Datengrundlage | Studien von Analystenhäusern (Gartner, IDC) | Eigene CRM-Daten, Handelsregister, Firmenverzeichnisse |
| Berechnungsmethode | Pauschaler prozentualer Abschlag auf Branchenzahlen | Multiplikation geprüfter Firmenzahlen mit realen Preisen |
| Grenzen der Eignung | Unterstellt universelle Passung des Produkts | Schließt Firmen ohne technische Voraussetzungen aus |
| Vertriebskapazität | Ausgeblendet; unterstellt unbegrenzten Vertrieb | Streng limitiert durch Headcount, Ramp-up und Quoten |
| Wettbewerb | Unterstellt kampflose Marktanteilsgewinne | Berücksichtigt vertragliche Bindungen an Wettbewerber |
| Relevanz für Entscheidungen | Eignet sich für Pitch-Deck-Präsentationen | Zwingend erforderlich für Gebiets- und Personalplanung |
| Typischer Fehler | Massive Überschätzung des erzielbaren Ertrags | Kann bei neuen Kanälen zu konservativ ausfallen |
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Quelle: Tabelle aus diesem Essay. Quellen und Einordnung stehen im Beitrag.

Aus dem Beitrag
Go-to-Market-Strategie
Was sind TAM, SAM und SOM?
TAM, SAM und SOM bilden eine gestaffelte Marktarchitektur, die theoretisches Gesamtpotenzial von operativer Vertriebskapazität trennt.
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