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Tabelle Tabelle 2 Go-to-Market & Pricing

Welche operativen Denkfehler verzerren die Zahlungsbereitschaft?

DenkfehlerUrsacheOperative KonsequenzKorrekturprotokoll
Unverbindliche Umfragen für bare Münze nehmenHypothetische Verzerrung überzeichnet die PreisbereitschaftMarkteintritt zu überhöhten Preisen führt zu KonversionseinbrüchenConjoint-Verfahren oder anreizkompatible BDM-Tests einsetzen
WTP als starre Produkteigenschaft ansehenVernachlässigung von Kontext-, Framing- und ReferenzeffektenVerpassen von Preiserhöhungspotenzialen durch mangelnde PositionierungWTP bei Verschiebungen im Wettbewerbsumfeld neu evaluieren
Durchlässige Tarifgrenzen zulassenGroßkunden weichen auf Billigtarife ausErodieren des durchschnittlichen Kundenumsatzes (ARPU)Strikt nicht verhandelbare Enterprise-Gates (SSO, Compliance) verankern
Zahlungsbereitschaft mit Zahlungsfähigkeit verwechselnReiche Konzerne verweigern teure StandardprodukteÜberzogene Angebote vergraulen strategische GroßkundenPreise an belegbarem wirtschaftlichem Kundennutzen (EVC) spiegeln
Auf reale Transaktionstests verzichtenVerlassen auf reine Befragungsergebnisse ohne PraxistestEntkopplung von Preisstrategie und vertrieblicher DurchsetzungPreismodelle vor dem Rollout an echten Pilotkunden testen

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Referenz & Evidenz

Quelle: Tabelle aus diesem Essay. Quellen und Einordnung stehen im Beitrag.