← Alle Abbildungen

Tabelle Abbildung 1 Go-to-Market & Pricing

Die Messmethoden-Matrix der Zahlungsbereitschaft

Erhebungsmethoden nach Verhaltensnähe, hypothetischer Verzerrung, Komplexität und operativer Aussagekraft vergleichen.

Methodischer AnsatzVerhaltensmechanismusAufwand & KomplexitätHypothetische VerzerrungPrimärer strategischer Nutzen
Direkte offene BefragungSelbstauskunft des Höchstpreises („Was würden Sie zahlen?“)Geringer Aufwand; schnelle DurchführungHoch; geäußerte Absicht überzeichnet den Kauf, eine allgemeine Quote nennt keine der gehaltenen QuellenGrobe Orientierung bei völlig neuartigen Produktkonzepten
Van Westendorp (PSM)Vierstufiges psychologisches Preiskorridor-ProfilModerater Aufwand; standardisiertMittel; misst Wahrnehmung, keine TransaktionenIdentifikation von psychologischen Schmerzgrenzen und Preiskorridoren
Conjoint-Analyse (CBC)Auswahlexperimente zwischen hypothetischen ProduktbündelnHoher Aufwand; erfordert VersuchsdesignKontrolliert; zerlegt Teilnutzenwerte von MerkmalenTarifoptimierung, Feature-Fencing und Abwägung einzelner Produktkomponenten
Anreizkompatible BDM-AuktionBecker-DeGroot-Marschak-Lotterie mit verbindlicher KaufpflichtHohe Komplexität; reale Kaufabwicklung nötigKeine Verzerrung; bindet reales KundenkapitalPräzise Bestimmung von Reservationspreisen im Laborumfeld
A/B-Kohortentests im MarktReale Transaktionsmessung an getrennten KundenkohortenMittelhoch; erfordert saubere GovernanceKeine Verzerrung; misst echte Konversion unter ReibungFinale Preisvalidierung vor unternehmensweitem Rollout

Bei breiten Tabellen horizontal wischen oder scrollen.

Zitieren Einbetten

Referenz & Evidenz

Quelle: Arbeitsmodell des Autors zur Preisforschung, begründet mit empirischen Methodenvergleichen und verhaltensökonomischer Forschung bei Anderson und Simester (2003), Kloss und Kunter (2016), Kuijken et al. (2017) sowie Simonson und Tversky (1992).

Jede Zeile ist eine geprüfte Aussage aus dem Prüfregister des Journals, beim Build aus dem Register aufgelöst. Das Register wird auf Englisch geführt.

  • B Tradeoff contrast, in the authors' words: "the tendency to prefer an alternative is enhanced or hindered depending on whether the tradeoffs within the set under" consideration are favourable or unfavourable to that option. Checked against the PDF, because the extract warns that it mangles hyphenation simonson-tversky-1992-choice-in-context · ST92-C1

Prüfgrade: A, gegen die gedruckte Seite der Primärquelle geprüft · B, Primärquelle, nur Textebene · C, belastbare Sekundärquelle · D, berichtet.