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Wie grenzt sich wertbasierte Preisgestaltung von Alternativen ab?
| Dimension | Kostenaufschlagsrechnung | Wettbewerbsorientierte Preissetzung | Wertbasierte Preisgestaltung |
|---|---|---|---|
| Ausgangspunkt | Interne Buchhaltung und Selbstkosten | Veröffentlichte Listenpreise der Konkurrenz | Ökonomischer Nutzen im Betrieb des Kunden |
| Fokus der Analyse | Historische Entwicklungs- und Stückkosten | Marktdurchschnitte und Ausstattungsmerkmale | Geschäftsszenario und Cashflow-Gewinn des Kunden |
| Referenzmaßstab | Vollkosten je Einheit + Margenaufschlag | Preisabstand zum stärksten Wettbewerber | Nächstbeste Alternative + Differenzierungswert |
| Kundenwahrnehmung | Ignoriert Preiselastizität und Kundennutzen | Unterstellt Homogenität der Angebote | Analysiert segmentspezifische Zahlungsbereitschaft |
| Verhandlungsfokus | Rechtfertigt eigene Kostenpositionen | Gewährt Rabatte zur Paritätssicherung | Verteidigt quantifizierten Business Case und ROI |
| Innovationsanreiz | Bestraft Effizienzgewinne in der Produktion | Löst Preiskämpfe und Margenerosion aus | Belohnt überlegene betriebliche Problemlösung |
| Hauptrisiko | Überteuert schwache Produkte; verschenkt Spitzenprodukte | Commoditisierung und Margenverfall | Erfordert anspruchsvolle Wertquantifizierung |
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Referenz & Evidenz
Quelle: Tabelle aus diesem Essay. Quellen und Einordnung stehen im Beitrag.
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