Abbildung 1Aus „Was ist das Simpson-Paradoxon?“
Zugelassene Frauen in Berkeley im Herbst 1973, verglichen mit zwei erwarteten Zahlen
Gegenüber der campusweiten Erwartung wurden 277 Frauen weniger zugelassen als erwartet. Gegenüber der Zulassungsquote jedes Fachbereichs waren es 60 mehr.
Abbildung 1Zugelassene Frauen in Berkeley im Herbst 1973, verglichen mit zwei erwarteten Zahlen
Quelle: Bickel et al. (1975), S. 399, Tabelle 1 (12.763 Bewerbungen bei 101 Fachbereichen; erwartete Zahlen aus den campusweiten Summen unter den Annahmen 1 und 2) und S. 402, Tabelle 3 (96 Fachbereiche; erwartete Zahlen aus der Zulassungsquote jedes Fachbereichs über alle Bewerbungen, nur unter Annahme 1). Verwaltungsdaten zu Zulassungen einer Universität.

Quelle und Evidenz
Jede Zeile nennt eine Aussage zu dieser Abbildung, ihre Quelle und die Art ihrer Prüfung.
- A BHO75-C1 Berkeley graduate admissions for fall 1973: 12,763 applications to 101 departments, 8,442 from men and 4,321 from women; about 44% of the men and 35% of the women admitted; expected frequencies from the marginal totals under assumptions 1 and 2 give 277 fewer women and 277 more men admitted than expected, chi-square 110.8; Table 1 prints men 3,738 admitted and 4,704 denied, women 1,494 admitted and 2,827 denied, expected admissions 3,460.7 for men and 1,771.3 for women (pp. 398, 399, Table 1): "were 8442 male applicants and 4321"; "of the males and about 35 percent of"; "chi-square value for this table is 110.8,"Bickel, Hammel & O'Connell (1975) · Bickel, Hammel & O'Connell. (1975)
- A BHO75-C6 Expected women admitted computed department by department (each department's admission rate for all applicants times its women applicants, summed): 1,432.9 expected, 1,493.0 observed, difference 60.1, chi-square 8.55, P = .003 two-tailed; 96 departments, five with a single applicant left out; the test was proposed in another context by Cochran and by Mantel and Haenszel (pp. 401, 402, Table 3): "Expected female admittees"; "Observed female admittees"; "Ninety-six departments"Bickel, Hammel & O'Connell (1975) · Bickel, Hammel & O'Connell. (1975)
Prüfgrade: A, gegen die gedruckte Seite der Primärquelle geprüft · B, Primärquelle, nur Textebene · C, belastbare Sekundärquelle · D, berichtet.
Aus dem Beitrag
Aus der Forschung
Was ist das Simpson-Paradoxon?
Simpson-Paradoxon: Ein Zusammenhang, der in jeder Teilgruppe gilt, kehrt sich beim Zusammenfassen um. Welche Tabelle stimmt, ist eine kausale Frage.
Den Beitrag lesenDiese Abbildung gehört zu einem Essay: Die Zahlen stehen hier, das Argument dort.
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