Tabelle 1Aus „Ihre Preisseite veröffentlicht, welche Kunden Sie nicht trennen wollen“
Zwei Transparenzen, derselbe Markt, entgegengesetzte Vorzeichen
Derselbe Erstautor, derselbe Klinikbedarfsmarkt, entgegengesetzte Richtungen. Anbieter, die einen Preis veröffentlichen, verschoben die Rente zu den Anbietern; Käufer, die Vergleichspreise erfuhren, zu den Käufern. Nur das Erste kann eine Preisseite leisten.
Tabelle 1Zwei Transparenzen, derselbe Markt, entgegengesetzte Vorzeichen
| Dimension | Grennan (2013) | Grennan & Swanson (2020) |
|---|---|---|
| Der Eingriff | Die Preisdifferenzierung endet: jedes Krankenhaus zahlt dasselbe | Käufer erhalten Vergleichsdaten zu den Preisen ihrer Peers |
| Wer die Information bekommt | Niemand: die Preise werden vereinheitlicht | Die Käufer |
| Gezahlte Preise | Stiegen um 1,7 % | Fielen um 3,3 % bei arztpräferierten Produkten; 3,9 % bei großen Mengen; 1,6 % bei Standardartikeln |
| Wohin die Rente ging | Zu den Anbietern: Herstellergewinne +8 %, Krankenhausrente −1,4 % | Zu den Käufern: konzentriert bei denen, die zu viel gezahlt hatten |
| Was eine Preisseite leisten kann | Dieses | Nicht dieses: Ihre Seite kann nicht zeigen, was andere gezahlt haben |
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Quelle: Grennan (2013), American Economic Review 103(1), Tabelle 7, S. 170: der Wettbewerbseffekt bei beobachteter Verhandlungsstärke, nie das Preisnehmer-Szenario, das der Autor selbst verwirft. Grennan & Swanson (2020), Journal of Political Economy 128(4), Ergebnisse wie im Text berichtet: die Ablage trägt keine Seitenzahlen. Beide vollständig gelesen.

Quelle und Evidenz
Jede Zeile nennt eine Aussage zu dieser Abbildung, ihre Quelle und die Art ihrer Prüfung.
- A GREN13-C1 The setting and the question, in the author's words: the paper "estimates the welfare effects of different hospitals paying differ"ent prices "in the market for coronary stents", and the headline is that "more uniform pricing works against hospitals by softening competition". Table 7 (p. 170) gives the competitive-effect magnitudes: prices +1.7%, manufacturer profits +8%, hospital surplus −1.4%, total welfare +0.7%Grennan (2013), American Economic Review 103(1), 145–177 · VoR held
- A GS20-C1 Hospitals gaining peer-price benchmarking saved 3.3% on physician-preference items and 3.9% where buying in high volume: "under transparency for hospitals purchasing PPIs at formerly high prices (3.3% savings) and in relatively high quantities (3.9% savings)". The object of study is the information, not the price level: "we empirically examine the effect of transparency in the form of benchmarking information on prices negotiated by hospitals and their suppliers"Grennan & Swanson (2020), Journal of Political Economy 128(4), 1234–1268 · VoR held, no page citations ship
Prüfgrade: A, gegen die gedruckte Seite der Primärquelle geprüft · B, Primärquelle, nur Textebene · C, belastbare Sekundärquelle · D, berichtet.
Aus dem Beitrag
Pricing & Umsatzarchitektur
Ihre Preisseite veröffentlicht, welche Kunden Sie nicht trennen wollen
Preise zeigen oder verbergen ist nicht die Frage: Die Hälfte der Preisseiten tut beides – und die eigentliche Frage wurde bislang genau einmal gemessen.
Den Beitrag lesenDiese Abbildung gehört zu einem Essay: Die Zahlen stehen hier, das Argument dort.
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