Abbildung 1Aus „Was ist soziale Erwünschtheit?“
Fehlende Antworten im ALLBUS, nach Frage und Welle
Ein Fünftel bis ein Viertel der Befragten ließ die Einkommensfrage in jeder Welle offen. Alter und Erwerbsstatus ließ weniger als ein halbes Prozent offen.
Abbildung 1Fehlende Antworten im ALLBUS, nach Frage und Welle
Quelle: Krumpal (2013), S. 2027, Tabelle 1, mit dem Item-Nonresponse in ALLBUS 1990, 2000 und 2006. Die Werte zur Wahlabsicht schließen die Antwort „weiß nicht“ ein. Die Erhebungsarten unterscheiden sich zwischen den Wellen: Papierinterviews 1990, Papier- und computergestützte Interviews 2000, computergestützte persönliche Interviews und Selbstausfüllung 2006.

Quelle und Evidenz
Jede Zeile nennt eine Aussage zu dieser Abbildung, ihre Quelle und die Art ihrer Prüfung.
- A KRU13-C3 ALLBUS 1990, 2000 and 2006 item nonresponse (Table 1): household net income 26.2, 23.5, 20.7%; voting intention 14.4, 22.7, 14.2% including don't know; trade union 1.7, 0.2, 0.4; education 0.8, 0.3, 0.2; religion 0.4, 0.7, 0.5; age 0.4, 0.0, 0.3; employment 0.1, 0.2, 0.1; modes PAPI, CAPI, CASI differ by wave; Coutts and Jann's online survey of 2,075 German access-panel members gave sensitivity scores, each the sum of two shares, of 79 for shoplifting, 73 for infidelity, 22 for freeriding and 20 for keeping too much change (pp. 2026, 2027): "some items (household net income and voting intention) have consistently more missing data than other items"; "the income question has the highest sensitivity of all items with nonresponse rates ranging from 20.7 to 26.2%"; "Statistic includes answer category ‘don’t know’"; "The most sensitive topics turned out to be shoplifting (79%) and infidelity (73%)."; "For each item, a total sensitivity score was calculated by adding the proportions of interviewees who stated"; "asked 2,075 respondents from a German access panel"Krumpal (2013) · Krumpal. (2013)
Prüfgrade: A, gegen die gedruckte Seite der Primärquelle geprüft · B, Primärquelle, nur Textebene · C, belastbare Sekundärquelle · D, berichtet.
Aus dem Beitrag
Aus der Forschung
Was ist soziale Erwünschtheit?
Soziale Erwünschtheit verschiebt Antworten in Befragungen zu dem hin, was gut aussieht. Sie wirkt systematisch, mehr Befragte beheben sie nicht.
Den Beitrag lesenDiese Abbildung gehört zu einem Essay: Die Zahlen stehen hier, das Argument dort.
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